Formula E: Alles glänzt, so schön neu


Die ABB FIA Formula E geht bereits in ihre fünfte Saison. Doch zum Jubiläum ist fast alles neu: Chassis, Rennformat, Reglement, Teams und Fahrer, Strecken und Features – 2018/19 steht das Entertainment im Vordergrund.


© ABB Formula E Presse

Die technischen Neuerungen In der Saison 18/19 gibt es vor allem optische Neuerungen. Nachdem in den ersten vier Jahren mit dem Spark-Renault SRT_01E gefahren wurde, gibt es mit dem Spark SRT_05 ein komplett neues und futuristisches Chassis. Dazu kommt das HALO-System – wie in allen FIA-Rennserien nun vorgeschrieben – zum Einsatz. Man kann über die Schönheit des Bügels streiten, in der Formel 1 und in der Formel 2 bewies das umstrittene System trotz aller Kritik, dass es Fahrer – wie Charles Leclerc beim Belgien GP – vor schlimmen Verletzungen retten kann. Die Maximalleistung der Boliden wird sowohl im Qualifying, als auch im Rennen von bislang 180 auf 200 kW erhöht. Dazu verfügen die neuen Boliden das Brake-by-Wire System, das die Bremsleitung an der Hinterachse elektronisch auf Elektromotor und Bremsscheiben verteilt. Dadurch steigert man die Energierückgewinnung von 150 auf unglaubliche 250 kW. Die Batteriekapazität ist deutlich größer, aber auch Gewicht der Akkus stieg von 230 auf 280 Kilogramm. Das Mindestgewicht der Elektroflitzer liegt nun bei gesamt 900 kg.

Auch sportlich Neues

Neben den technischen Neuerungen gibt es auch sportlich einige Änderungen. Die maximale Anzahl an Teams wurde mit zwölf festgeschrieben, wodurch sich die Gruppenverteilung beim Qualifying ändert. Insgesamt kämpfen nun immer sechs Fahrer um den Einzug in die nächste Runde und schließlich um die Super-Pole. Die Rennen werden nun nicht mehr nach einer festgelegten Rundenanzahl, sondern nach 45 Minuten plus eine Runde abgewunken. Die höhere Batteriekapazität sorgt zudem dafür, dass der lästige Autowechsel zu Rennmitte entfällt. Die spannendste Neuerung ist wohl der Attack-Mode: Die Fahrer können ihre Leistung selbstständig auf bis zu 225 kW erhöhen, indem sie in bestimmten markierten Zonen abseits der Ideallinie fahren und so Energie aufladen. Die Zuschauer erkennen den Einsatz des Attack- Mode an lila leuchtenden LED’s am HALO. Der etablierte FanBoost bleibt erhalten.


Außenseiterchancen für die aktuelle Saison besitzt das von Susie Wolff geleitete Venturi-Formula-E-Team mit Felipe Massa am Steuer. | © ABB Formula E Presse

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