Marco Rose: „Es geht darum, man selbst zu bleiben“


Marco Rose zählt aktuell mit seinen 41 Jahren zu den erfolgreichsten Trainern des FC Red Bull Salzburgs. Sowohl in der Liga als auch international in der Europa League läuft es für den Bullen-Coach hervorragend. Wir haben mit dem Erfolgstrainer über seinen persönlichen Werdegang, innovative Trainingsmethoden in Salzburg und den Einfluss von Social Media im Sport gesprochen.


Mit 41 Jahren haben Sie in ihrer noch jungen Trainerkarriere einiges erreicht. Was ist Ihr Werdegang?

Ich bin schon lange im Fußball dabei, habe viele Jahre als Profi bei Mainz 05 und Hannover 69 gespielt. Ich habe vorher allerdings auch, weil ich als Spieler nicht von wahnsinnigem Talent gesegnet war, eine Schulausbildung mit Abitur gemacht und noch einen Beruf gelernt.

Welchen Beruf haben Sie gelernt?

Versicherungskaufmann. Ich habe damals bei einer Krankenkasse in Leipzig gelernt.

Wie kamen Sie auf die Idee Trainer zu werden?

Fußball ist ein großer Teil meines Lebens und ich wollte unbedingt in diesem Bereich bleiben. Ich hab mich vor allem zum Ende der Karriere mit dem Thema, was kann ich danach machen, beschäftigt. Es war für mich relativ schnell klar, dass ich gern im Bereich Fußball bleiben will und damit kam mir der Gedanke Trainer zu werden.

Welcher Spielertyp waren Sie früher?

Ich war ein integrativer Typ, habe mich gern um Spieler gekümmert, die neu dazugekommen sind. Mir war immer wichtig, dass sich die schnell wohlfühlen. Ich habe immer gerne meinen Mund aufgemacht und war dadurch nicht immer einfach. Ich war einer, der immer vorangegangen ist.

Wie wurden Sie zum Cheftrainer?

Den Beruf Trainer muss man von der Pieke auf erlernen, wobei dir deine Vorerfahrungen als Profi natürlich helfen. Ich bin als Co-Trainer der U23 in Mainz eingestiegen, um mich dann Stück für Stück weiterzuentwickeln.

Man macht seine Lizenzen, trifft Entscheidungen und Dinge schreiten voran. Bei mir gab es nie einen Karriereplan. Zumindest keinen fixen. Es ging immer darum den nächsten Schritt zu machen, sich weiterzuentwickeln, weiterzukommen und zu sehen, wie weit es gehen kann. Als Trainer muss man auch mal ins Risiko gehen. Da waren schon mutige Entscheidungen dabei.


Marco Rose (r.) ist es wichtig, dass evaluierte Leistungsdaten nicht als Druckmittel gegen die Spieler verwendet werden.

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