Hermann Maier: Eine lebende Legende mit Gespür für Neues


Hermann Maier gilt als eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Österreichischen Sports. Der 45-Jährige hat es auch nach seinem Karriereende vor über acht Jahren geschafft, in den Medien zu bleiben und mit positiven Schlagzeilen auf sich aufmerksam zu machen. Er startete zahlreiche Projekte und ist ein prominentes sowie gern gesehenes Werbegesicht. Bei welchen Vorhaben der Flachauer überall mitwirkt und welche Eigenschaften seinen Charakter eklatant prägen, wird in diesem Artikel näher beleuchtet.


20 Jahre das Gesicht von Raiffeisen

Es gibt wenige Personen, die die Raiffeisenbank nicht in irgendeiner Weise mit Hermann Maier verbinden. Der Salzburger gilt als das Gesicht des Unternehmens, und das schon seit fast 20 Jahren. In unzähligen TV-Werbespots wirbt der 45-Jährige alleine oder gemeinsam mit Skistar Marcel Hirscher für die österreichische Bank. Themen wie kontaktloses Bezahlen mit Karte und Handy oder Vorsorge für die Zukunft werden dabei auf eine lustige Art und Weise sowie einem Hauch Selbstironie gezeigt.

»Hermann Maier verkörpert maximale Leistung und höchste Performance«

Wilfried Gepp, Leiter OMV

Auch OMV vertraut auf den „Herminator“

Seit Sommer 2017 steht der gelernte Maurer auch beim Öl- und Gasunternehmen OMV unter Vertrag. Als Testimonial wirbt Maier für ein Benzin namens „MaxxMotion Super 100plus“, das von einem Innovationsteam der OMV in Österreich entwickelt wurde. „Hermann Maier verkörpert maximale Leistung und höchste Performance. Für unseren Premiumkraftstoff kann es also keinen besseren Botschafter geben. Wir freuen uns sehr, ihn für unsere Kampagne gewonnen zu haben“, so Wilfried Gepp, Leiter des OMV-Tankstellengeschäfts in Österreich, über das neue Aushängeschild des Unternehmens.

Vom Skistar zum „Hotelier“

Seit zwei Jahren sorgt der 45-Jährige nicht mehr mit Weltcupsiegen im Skizirkus für Aufsehen, sondern vielmehr mit Hoteleröffnungen. Im Jänner 2016 eröffnete Hermann Maier gemeinsam mit dem ehemaligen Skirennläufer Rainer Schönfelder sein erstes Hotel in St. Johann in Tirol. Kurze Zeit später folgte die zweite Eröffnung in Zederhaus, einem kleinen Ort im Salzburger Lungau, und im Dezember 2017 die dritte mit dem Hotel am Dachstein in Gosau.


Die Skistars von gestern: Rainer Schönfelder (l.) und Hermann Maier (r.) bei einen ihrer zahlreichen Hoteleröffnungen.

„Skispoan“

Maier und Schönfelder haben sich dazu entschieden, Hotels zum „fairen Preis“ anzubieten, die für einen leistbaren Skiurlaub stehen. Frei nach dem Motto: „Skifoan und spoan“. Mit der Hotelkette COOEE ALPIN Hotels sind die zwei Ex- Skistars erfolgreich in das Hotelbusiness eingestiegen. Die Idee dahinter: Hotels mit Restaurant, Wellness- und Saunabereich sollen Qualität bieten, aber ohne großen Schnickschnack auskommen und dadurch ein ideales Preis-Leistungs-Verhältnis darstellen. „Einfach alle sollen die Chance bekommen, es sich leisten zu können, diesen wunderbaren Sport regelmäßig auszuüben“, so Schönfelder bei der Eröffnung des ersten Hotels.

Nach den zwei Eröffnungen Anfang 2016 wartet im Dezember bereits die nächste. Das COOEE ALPIN Hotel Bad Kleinkirchheim öffnet am Ende des Jahres seine Pforten.

Imperium in der Flachau

In seiner Heimatgemeinde befinden sich zudem mit der „Hermann Maier Skischule“, der „Hermann Maier Racing Academy“ und „Hermann Maier Adventures“ gleich drei verschiedene Projekte unter seinem Namen, die der 45-Jährige geschaffen hat. Während in der Skischule und der Racing Academy professioneller Ski- und Snowboardunterricht für Kinder, Erwachsene sowie Profis angeboten wird, dreht sich bei „Hermann Maier Adventures“ alles um das sportliche Freizeitprogramm, wie Segway- oder Quad-Touren.


Rückschläge, wie beispielsweise seinen Sturz in der Abfahrt bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, steckte er immer gut weg und kam in der Regel noch stärker zurück.

Wie und warum Hermann Maier zur Legende geworden ist, was er im Nachhinein bereut und welchen Tipp er Marcel Hirscher mit auf dem Weg gibt, lesen Sie in der Septemberausgabe (03-2017) des Sport Business Magazins. Erhältlich im gut sortierten Presseeinzelhandel, im ABO sowie online auf Kiosk.at und Readly.com

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