Alexandra Meissnitzer: „Sport und Wirtschaft untrennbar miteinander verbunden.“


Doppelweltmeisterin, Gesamtweltcupsiegerin, Olympia- und WM-Medaillengewinnerin, zweimal Österreichs Sportlerin des Jahres. Das ist die Bilanz aus mehr als 300 Weltcuprennen und vielen Jahren Rennsport im alpinen Skiweltcup. Nach ihren Erfolgen ist die Salzburgerin noch immer allgegenwärtig.


Die Erfolge von Alexandra Meissnitzer lassen auf eine Bilderbuchkarriere schließen. Trotzdem war es ein steiniger Weg nach oben und auch für ihre zweite Karriere überließ sie nichts dem Zufall: „Ich hatte das Privileg, mir durch den Sport eine gute Basis zu schaffen. Der Gedanke an danach fand vor allem in den letzten Jahren meiner aktiven Zeit als Skirennläuferin intensiver statt. Ausbildungen habe ich bereits während des Sports begleitend gemacht. Im Nachhinein gesehen ein sehr wichtiger Schritt, um danach Fuß fassen zu können.“

Karriere mit Höhen und Tiefen

Nach der Hauptschule absolvierte die gebürtige Abtenauerin die Skihandelsschule in Schladming. Während der Zeit als Skirennläuferin schloss sie eine Ausbildung zur Polizistin ab. Nach zahlreichen österreichischen Jugendmeisterschaften, Siegen im Europacup und Medaillen bei den Juniorenweltmeisterschaften, qualifizierte sie sich für den Skiweltcup, wo 1991 ihr erstes Weltcuprennen – eine Abfahrt in Bad Kleinkirchheim, die sie auf Platz 28 beendete – bestritt.

Im Dezember 1992 dann der erste große Rückschlag ihrer Karriere, als „Meisi“ in der Abfahrt von Vail schwer stürzte. Obwohl die Verletzungen rasch verheilten, hatte Meissnitzer in Folge dessen eine Saison lang mit mentalen Problemen zu kämpfen. Dies spiegelte sich in den Resultaten wieder und einige im Skizirkus verpassten ihr den Stempel als „ewiges Talent“.

Als 21-Jährige erkämpfte sie sich in der Saison 1994/95 den Sprung in die Topgruppe und an der Weltspitze fand man sie dann ein Jahr später. Die Salzburgerin feierte genau vier Jahre nach ihrem Weltcupdebüt ihren ersten Weltcup-Sieg im Super-G in Val-d´Isére. Der neue Cheftrainer Karl Frehsner, der zur Saison 1997/98 das Zepter übernahm, führte Meissnitzer und die österreichische Frauen- Nationalmannschaft, die in den letzten Saisonen weit hinter den Erwartungen der Öffentlichkeit und des ÖSV geblieben waren, wieder zum Erfolg zurück. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano gewann Meissnitzer ihre ersten zwei Medaillen bei einer Großveranstaltung. So konnte sie über Silber im Riesenslalom und Bronze im Super-G jubeln. Diese Leistungen brachten ihr zum ersten Mal den Titel „Österreichs Sportlerin des Jahres 1998“ und das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ein.


Nach 14 Weltcupsiegen, 45 Podestplätzen sowie sechs Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften beendete Alexandra Meissnitzer am 13. März 2008 ihre Karriere. | © GEPA

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