25 Millionen Euro! Salzburg und Rapid cashen in der Europa League ab


Goldgrube Europa League: Der FC Red Bull Salzburg und der SK Rapid Wien haben bislang mehr als 25 Millionen Euro an Prämien in den internationalen Bewerben eingenommen. Die Salzburger halten bei 17 Millionen Euro. Bei einem Aufstieg ins Viertelfinale warten weitere 2,76 Millionen. Rapid hat mit knapp acht Millionen Euro eine ebenfalls beachtliche Summe eingenommen. Eine Analyse.


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560 Millionen für die Klubs

Die UEFA schüttet jährlich 560 Millionen Euro an die Klubs der Europa League aus. Dieser Netto-Betrag wird in zwei Kategorien aufgeteilt: Feste Beträge und einen variablen Betrag, den sogenannten Marktpool, der gemäß dem jeweiligen Wert des Fernsehmarktes, den die an der UEFA Europa League (ab der Gruppenphase) teilnehmenden Klubs vertreten, anteilig an den jeweiligen Verband ausgeschüttet und unter den betroffenen Klubs aufgeteilt wird.

In Nordmazedonien und der Slowakei begann der Geldregen

Die internationale Reise für die Salzburger startete mit der dritten Runde der Champions League Qualifikation im August gegen den Mazedonischen Meister KF Shkëndija. Mit einem Gesamtscore von 4:0 setzten sich die Bullen klar durch.

Es folgte das Champions League Playoff gegen Roter Stern Belgrad, in dem man bekanntlich äußerst unglücklich aufgrund der Auswärtstorregel scheiterte. Als Trostpreis gab es immerhin eine Prämie von fünf Millionen Euro und einen Fixplatz in der Europa League.

Zur selben Zeit schaffte Rapid gegen Slovan Bratislava (Gesamtscore: 5:2) den Aufstieg ins Europa League Playoff. Verdienst: 280.000 Euro. Auch gegen Steaua Bukarest konnten sich die Rapidler schlussendlich mit 4:3 durchsetzen und damit den Einzug in die Europa League bejubeln.

Weitere Millionen für starke Gruppenphasen

Dieser angesprochene Fixplatz in der Europa League brachte dem Österreichischen Meister 2,92 Millionen Euro ein. Es folgte eine bemerkenswert starke Gruppenphase der Salzburger und so konnte man nach sechs Spieltagen nicht nur eine Leistungsprämie von 3,42 Millionen Euro abstauben (je Sieg 570.000 und je Unentschieden 190.000 Euro), sondern sich auch eine Million Euro als Gruppensieger sichern.

Rapid bekam neben der Startprämie (2,92 Millionen Euro) eine Leistungsprämie von 3,42 Millionen Euro. Hinzu kommen 500.000 Euro für den zweiten Platz in ihrer Gruppe.


Auch der SK Rapid Wien hat mit knapp acht Millionen Euro eine beachtliche Summe an Prämien eingenommen. | © Ecker und Partner_APAFotoservice_Schedl

K.O.-Spiele sind eine Million Wert

Für die Teilnahme am Sechzehntelfinale gegen den FC Brügge bekamen die Mozartstädter eine halbe Million Euro und für den Einzug ins Achtelfinale gegen den SSC Neapel 1,1 Millionen Euro. Rapid Wien bekam ebenfalls für die Teilnahme an der K..O.-Phase gegen Inter Mailand 500.000 Euro. Danach war bekanntlich für die Grün-weißen Endstation.

Zu diesen Prämien gesellen sich die variablen Beiträge des oben angesprochenen Marktpools (z. B. TV-Gelder). Dort kassiert der FC Red Bull Salzburg 1,34 Millionen Euro fix aus den Nationalverbänden und aufgrund der sportlich guten Leistung noch zusätzliche 2,06 Millionen Euro am Ende der Spielzeit. Rapid nahm im Gegenzug aus den Nationalverbänden 895.608 Euro und weitere 1,225 Millionen Euro für die sportlichen Erfolge ein.

Zusammengerechnet ergibt sich bei den Salzburger Bullen eine Summe von 17.345.912 Euro, also mehr als 17 Millionen Euro. Die Grün-weißen kommen auf 8.220.608 Euro. Eine ganze Menge Geld, wenn man bedenkt, dass diese Summen noch keine Einnahmen von Sponsoren oder Zuschauern beinhaltet.

Aufstieg gegen Napoli würde weitere 2,76 Millionen in die Bullen-Kasse spülen

Der Aufstieg ins Viertelfinale gegen den SSC Neapel würde Red Bull Salzburg weitere 2,76 Millionen Euro ohne Zuschauereinnahmen bringen. Es wird sich zeigen, inwieweit die Europa League für die Salzburger wie letzte Saison eine Goldgrube bleiben wird.


Falls sich die Salzburger im Achtelfinale gegen Napoli durchsetzen, winken weitere 2,76 Millionen Euro an Prämien. | © GEPA pictures

Einnahmen des FC Red Bull Salzburg im internationalen Geschäft 2018/19

Champions League Qualifikation

CL-Playoff: 5 Millionen Euro

Europa League

Startprämie: 2,92 Millionen Euro

Leistungsprämien Gruppenphase: 3,42 Millionen Euro

Gruppensieger: 1 Million Euro

Einzug Sechzehntelfinale: 500.000 Euro

Einzug Achtelfinale: 1,1 Millionen Euro

Marktpool Nationalverbände*: 1,34 Millionen Euro

Marktpool Wettbewerb Runden*: 2,06 Millionen Euro

Gesamteinnahmen: 17.345.912 Euro

Einnahmen des SK Rapid Wien im internationalen Geschäft 2018/19

Europa League Qualifikation

Dritte EL-Qualifikationsrunde: 280.000 Euro

Europa League

Startprämie: 2,92 Millionen Euro

Leistungsprämien Gruppenphase: 1,9 Millionen Euro

Gruppenzweiter: 500.000 Euro

Einzug Sechzehntelfinale: 500.000 Euro

Marktpool Nationalverbände*: 895.608 Euro

Marktpool Wettbewerb Runden*: 1,225 Millionen Euro

Gesamteinnahmen: 8.220.608 Euro

*Die Zahlen zum Marktpool richten sich nach den Summen der letzten Saison. Die finalen Beträge werden im Herbst von der UEFA publiziert.


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