Neuer Job für Torwart-Legende Otto Konrad

Im Auftrag von Salzburgs Landesrat Stefan Schnöll erstellt er DEN "Sportatlas"


Wir haben mit Sportlandesrat Stefan Schnöll und Torwart-Legende Otto Konrad über Salzburgs Sportinfrastruktur und ihr gemeinsames Projekt gesprochen.


Stefan SChnöll: »jedes Jahr über eine Million Euro an Förderung«



Welche Summe haben Sie in die Neuerrichtung beziehungsweise Sanierung bestehender Sportstätten – in über 60 Projekte – investiert?


Das Land hat bisher jedes Jahr mit über eine Million Euro an Förderung die Investitionen unterstützt. Heuer konnte dieses Budget erstmals auf über 1,6 Millionen Euro erhöht werden. Durch die Änderung unserer Förderrichtlinien ist es auch für die Gemeinden nochmals attraktiver geworden, in Sportstätten zu investieren. Insgesamt werden im gesamten Bundesland jährlich fast zehn Millionen Euro in die Sportinfrastruktur investiert.



Gibt es so etwas schon in vergleichbaren Ländern?


Salzburg war hier sicherlich einer der Vorreiter. Wir haben unsere Sportstätten sogar in unser Geoinformationssystem eingearbeitet. Viele Länder arbeiten daran, ihre Sportinfrastruktur weiterzuentwickeln. In der Form wie in Salzburg ist es mir bisher noch nicht bekannt.



Und wie lange soll der Evaluierungsprozess dauern?


Wir werden uns hier bewusst Zeit nehmen, um wirklich ein gutes Ergebnis zu erreichen. Erste Ergebnisse sollen mit Ende des Jahres vorliegen. Die gesamte Erhebung wird sich etwas länger ziehen und spätestens im Frühsommer nächsten Jahres fertig sein.



Otto Konrad: »Bereits zahlreiche Projekte im Gesundheitswesen durchgeführt«



Welche Aktivitäten werden Sie zuerst in Angriff nehmen?


Als erstes gilt es, die bestehenden Daten zu evaluieren. Damit schaffen wir die Basis, um den Sportstättenatlas des Landes auf den neuesten Stand zu bringen. In Abstimmung mit den Gemeinden, Fach- und Dachverbänden sowie weiteren Institutionen wird in der Folge der Bedarf erhoben.


Für welche Unternehmen haben Sie in der Vergangenheit schon ähnliche Projekte durchgeführt?


Ich habe bereits zahlreiche Projekte im Gesundheitswesen durchgeführt. Dazu zählen unter anderem Prozessanalysen von Krankenhäuser in Österreich, aber auch Marktanalysen für den Vertriebsaufbau von Unternehmen aus der Schweiz, Italien oder Deutschland.



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